Achtsam leben

Lastenrad-Liebe: Warum wir mit dem Fahrrad nicht nur das Klima verbessern

Der Fahrtwind weht uns durchs Haar. Die Sonne scheint uns sanft ins Gesicht. Wir treten in die Pedale ohne ein richtiges Ziel vor Augen. Einfach raus aus dem Haus. Die Natur erleben. Wenn wir uns nicht gerade auf Reisen befinden, versuchen wir zumindest einmal an Tag den Schreibtisch zu verlassen. Und was gibt es da besseres als die Mittagspause an der frischen Luft zu verbringen. Helm auf. Rosie anschnallen und los. Mal mit Einkaufskorb zum nächsten Supermarkt oder einfach nur eine kleine Runde zum Spielplatz.

Freiheitsgefühle

Mal abgesehen von den wirklich einleuchtenden Eigenschaften, was Fahrradfahren mit sich bringt, gibt es auch einige versteckte Vorteile, denen sich viele gar nicht bewusst sind. Denkt man allein an das Erlebnis danach. Die Sonne knallt. Man schwitzt und flucht und schlängelt sich Kurve für Kurve einen steilen Berg hinauf. Ok, dass klingt jetzt erstmal nicht so toll. Aber dann: Man erreicht den Gipfel, rollt und könnte vor Glück auflachen. Innerhalb von Sekunden ist der Schmerz und auch die Anstrengung vergessen. Hast du sowas auch schon mal erlebt? Wir schon und wir können dir sagen: Genau so fühlt sich Freiheit an.

Auf dem Rad zum besseren Mindset

Zugegeben. Wir zählen zu den Menschen, die wirklich andauernd aufs Handy schauen müssen. Selbst wenn es gar keine Geräusche von sich gibt. Das ist wohl die größte Sucht des 21. Jahrhunderts. Ständig muss man wissen, was in der Welt da draußen los ist. Doch weißt du, was dabei total verloren geht? Die Gedanken einfach mal treiben zu lassen. Oder sich mental voll und ganz auf ein Thema zu konzentrieren.

Anders ist das beim Radfahren. Die Beine und Arme sind beschäftigt, Augen und Ohren müssen sich auf den Straßenverkehr konzentrieren und unsere Gedanken sind frei. Frei um Erlebnisse zu verarbeiten, sich gedanklich auf etwas vorzubereiten oder einfach nichts zu tun, außer zu sein. Tatsächlich haben wir dabei schon die verrücktesten Zukunftspläne geschmiedet.

Stressfrei durch den Berufsverkehr

Gerade in den Städten geht es oftmals eng, wild und hektisch her. Stau und Verkehrsbehinderungen zählen hier zum Tagesprogramm. Wir wohnen zwar am Dorf und können beim Thema Rush-Hour eher weniger mitreden, aber wir waren zumindest schon in vielen Städten unterwegs, wo wir uns mit stockenden Verkehr rumärgern mussten. Und ganz ehrlich: Würden wir in einer Stadt wohnen, würden wir definitiv das Auto komplett ersetzen.

Öffentliche Verkehrsmittel sind natürlich auch eine feine Alternative, doch persönlich lassen wir uns eher weniger gern wie Wiener Würstchen im Glas dicht an dicht in eine Straßenbahn quetschen. Mit dem Rad ist man unserer Meinung nach einfach flexibler, kommt schneller von nach A nach B, da man nicht erst zur Haltestelle oder zum Parkplatz laufen muss, sondern bequem von Haustür zu Haustür fahren kann.

Lastenrad als Familienkutsche

Wie du vielleicht gemerkt hast, fahren wir sehr gerne Fahrrad. Besonders jetzt während der C-Situation ist diese Sportart für uns wieder super attraktiv geworden. Wir fahren aber nicht nur irgendein Fahrrad, nein. Sondern eines, dass sich für Familien bestens eignet: Ein Fahrrad mit Familienaufbau.

Seit mehr als einem Jahr haben wir nun unser zweirädriges Lastenrad von Babboe. Damit haben wir zwar einen größeren Wenderadius, kommen aber trotzdem durch all die Lücken, durch die jedes andere Fahrrad auch kommt und dank E-Bike Unterstützung können wir wirklich mühelos die Berge am Dorf beschreiten. Wir lieben es einfach – vom Rücklicht, über den geschwungenen Lenker bis hin zur praktischen Holzbox. Warum? Hier unsere Liebeserklärung zusammengefasst in 4 Punkten:

// Stauraum

Eltern können davon ein Lied singen – wenn wir nicht Rucksäcke, Einkäufe, Taschen stemmen, hieven wir unseren Nachwuchs durch die Gegend. Zum Glück hält so ein Kinderwagen auch einiges an Lasten aus, aber um wirklich mobil und nachhaltig mit Kind unterwegs zu sein, hat der liebe Gott das Lastenrad mit extra viel Stauraum erschaffen. In diesem Stauraum können wir neben unserer Kleinen auch dazugehörige Transportmittel wie Laufrad oder Roller, Wechselklamotten, Decken und unsere Einkäufe transportieren. Thommy ist sogar schon mit einer Kiste Bier durch die Gegend gedüst.

Mit unserem Babboe sind wir einfach wahnsinnig flexibel. Wir fahren direkt auf den Spielplatz, direkt vor den Supermarkt, direkt auf den Marktplatz und direkt vor die Haustüre der Freundin. Ohne lange Parkplatzsuche und ohne lange Schlepperei.

// Alltagswunder

Durch das Lastenradfahren bekommt man als Familie eine ganz andere Beziehung zur Natur. Wir erleben gemeinsam, dass jede Jahreszeit anders klingt, riecht und sich unterschiedlich anfühlt. Wir begrüßen im Park die Enten, sehen, wie sich die Farbe der Bäume verändert, sagen den Eichhörnchen hallo und freuen uns, wenn wir einen Hasen vorbeihoppeln sehen. Es mag sich vielleicht banal anhören, aber es ist die Faszination der kleinen Dinge, was wir besonders daran lieben.

Wir müssen sogar gestehen, dass wir seither viel motivierter sind uns auf den Sattel zu schwingen. Durch unser Babboe können wir größere Touren fahren und lernen unserer Heimat abseits der gewohnten Straßen neu kennen.

// Umwelt

Eigentlich sollte dieser Punkt selbsterklärend sein. Es steht nämlich außer Frage, dass wir Menschen mehr für unsere wunderschöne Mutter Erde tun sollten. Auch Kleinigkeiten können schon sehr viel bewirken. Bei uns hat zum Beispiel das Lastenrad schon längst den Zweitwagen verdrängt. So sparen wir nicht nur die Kosten für ein zweites Auto, sondern leisten auch einen sinnvollen Beitrag für unsere Umwelt.

Am Dorf sind Lastenräder noch eher selten, aber gerade in Städten stellen sie eine echte Alternative zum Auto dar. Wir freuen uns jedes Mal, wenn uns ein weiteres Cargobike am Fahrradweg begegnet.

// Achtsamkeit

Wir finden Lastenradfahren und insgesamt Fahrradfahren aber nicht nur aus Umweltaspekten nachhaltig. Radfahrerinnen und Radfahrer können einfach anders miteinander kommunizieren. Sie schauen sich unmittelbar in die Augen, können miteinander reden und gehen unserer Meinung nach achtsamer und respektvoller miteinander um, als Autofahrende das von ihrer Blechhülle aus oft tun. Oder hast du schon mal gesehen, dass ein Fahrradfahrer einem anderen einen Mittelfinger gezeigt hat?

Fazit

Seitdem wir stolze Besitzer unseres Lastenrads sind, haben wir das Fahrradfahren für uns wieder neu entdeckt. Wirklich überraschend, was und wen wir schon alles mit unserem Babboe besucht haben. Egal ob eine Fahrt zum Supermarkt oder zu Anni’s Eltern – unsere Familienkutsche ist ständig im Einsatz.

Dank des Verdecks wird Rosie vor Wind und Regen geschützt, wodurch wir unabhängig vom Wetter unterwegs sind können. Sogar an besonders heißen Tagen sind damit „Cabriofahrten“ möglich. Gerne verzichten wir bewusst auf das Auto, machen öfters ein Picknick im Freien, steigern unsere Fitness und verringern ganz nebenbei unseren persönlichen CO2 Fußabdruck.

{Werbung} Dieser Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Babboe entstanden.


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