Peru

Bienvenidos!

Das sagenhafte Land der Inkas. Mit der Ruine Machu Picchu, tausenden Lamas und dem Titicacasee zieht es viele Menschen in seinen Bann. Die alten hektargroßen Zeichnungen der Nazca-Kultur sind heute noch zu erkennen. Der Name Peru stammt vermutlich vom Quechua-Wort “biru” das Wasser bedeutet ab und die Spanier übertrugen das Wort dann auf das ganze Land. Peru ist das drittgrößte Land in Südamerika und zugleich das Größte der Andenstaaten. Rund ein Drittel seiner Einwohner leben mittlerweile in der Hauptstadt – Lima.

Zahlen, Daten, Fakten Peru
Hauptstadt Lima
Fläche 1.285.000 km²
Telefon-Vorwahl +51
Bevölkerung 31,38 Millionen (2015)
Währung Peruanischer Sol
Sprache Spanisch, Aymara


Unsere große Peru-Rundreise begann mit Puno. Von dort machten wir eine Tagestour auf die schwimmenden Schilfinseln. Weshalb wir auch nur eine Nacht in dem Städtchen schliefen. Nach 10 Stunden erreichten wir mit dem Nachtbus von Transzesa den wohl bekanntesten Ort Perus — Cusco. Die Inka-Stadt ist DER Ausgangspunkt sehr vieler Unternehmungen wie unteranderem Machu Picchu. Eine ganze Woche hielten wir uns hier auf, davon eine Übernachtung sogar in Aquas Calientes (Vorort von Machu Picchu). Weitere 10 Stunden Busfahrt legten wir erneut mit der Gesellschaft Transzesa zurück Richtung Arequipa, auch wieder über die Nacht. Hier verbrachten wir nur 2 Tage (1 Nacht). Danach ging es mit der Buscompany Julsa Angeles Tours weiter in 10 Stunden nach Nazca, wo wir nur einen Stopover machten, um direkt mit Cueva weiter nach Ica zu starten. Der Transfer dorthin dauerte knappe 2 Stunden. Hier verweilten wir auch wieder nur 2 Tage (1 Nachte). Nach Lima zogen wir ebenfalls mit dem Bus weiter in 5 Stunden. Leider wissen wir die Gesellschaft nicht mehr, da uns der Bus einfach am Straßenrand mittels “Schreiwerbung” einsammelte. Ja, sowas passiert öfters in Südamerika. In der Hauptstadt hielten wir uns 4 Tage (3 Nächte) auf. Von dort fuhren wir nachts mit der Company Oltursa nach Huaraz in 8 Stunden. Und ab hier startete unser Busmarathon — 28 Stunden. Natürlich mit Zwischenstopps. Von Huaraz ging es zuerst mit Empresa de Transportes 14 nach Truillo in 10 Stunden, weiter nach Piura mit dem Busunternehmen Linea in 8 Stunden und danach stand schon der interne Grenzübergang zu Ecuador vor der Tür.


Reisedokumente Einreise ist für deutsche Staatsangehörige
Reisepass Ja
Vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja

Anmerkungen

Alle Reisedokumente müssen sechs Monate ab Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Visum

Touristen können sich seit 01.03.2017 wieder bis zu 183 Tage pro Jahr in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich, dieses wird bei Einreise erteilt. Bei Einreise auf dem Landweg wird eine – zuvor auszufüllende – Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) mit der Aufenthaltsdauer ausgegeben, die für die Dauer des Aufenthalts aufbewahrt und bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. (Quelle: Auswärtiges Amt)


Hier gibt es tatsächlich Züge, aber leider viel zu teuer. Da wir Sparfüchse sind, zogen wir weiterhin die Reise im Bus vor. Die Busverbindungen sind auch im Andenland sehr gut geregelt und die bekannten Ziele werden täglich mehrfach angefahren. Man bekommt in jedem Bahnhof zahlreiche “Schrei”-Angebote. In Südamerika bekommt Marktschreier eine ganz neue Bedeutung — das steht fest.


Über das Internet konnten wir uns in Peru generell nicht beklagen. Unsere gebuchten Unterkünfte hatte größtenteils funktionierendes WLAN und auch in diversen Cafés gab es gute Verbindung zum Internet, sodass wir auch mal Videotelefonie nach Hause wagen konnten. Aber auch hier gibt es super günstige Telefonkarten zu kaufen, die sich für einen längeren Aufenthalt definitiv lohnen.


Wie in allen südamerikanischen Länder sollte man sich auch in Peru vor Rucksackdieben in Acht nehmen. Gerade an den Touristenhochburgen schlagen die Langfinger gerne zu. Also im Menschengedränge den Rucksack immer vorne tragen und nicht wie gewohnt am Rücken. Somit haben die Räuber keine Chance!

// Passender Blogartikel: Reisesicherheit in Südamerika


Eine gute Finanzplanung ist wohl das Wichtigste einer jeder Weltreise — es sei denn, man scheißt drauf und geht dem Beruf eines Überlebenskünstlers nach. Da wir, was das betrifft, noch sehr “deutsch” sind, notieren wir uns Tag für Tag unsere laufenden Kosten. Somit haben wir immer unser Budget im Überblick. In Peru ließ unseren Geldbeutel nicht bluten, dennoch ist es sehr touristisch. Und alles was mit Touristen zutun hat, kostet. Unser 20 Tage-Trip hat uns insgesamt (für 2 Personen) 1.226,97 € gekostet. Aber für das Geld haben wir wirklich viel gesehen!