Gefühlschaos

Geburt in Kanada – Sollen wir unser Kind wirklich im Ausland bekommen?

Seit einigen Tagen drehen sich unsere Gedanken intensiv nur um diese eine Frage. Was angefangen hat mit einem Spaß wie “Visum haben wir ja noch, dann fliegen wir zur Geburt unseres Kindes eben zurück nach Kanada” wurde besonders in den zwei letzten Wochen zum Thema Nummer eins und natürlich zum Gesprächsstoff schlechthin. Doch was hätte das Ganze für Vorteile und warum denken wir überhaupt darüber nach?

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Kulturschock Deutschland

Veränderung. Jeder verändert sich im Laufe der Jahre. Einige zum Positiven. Andere zum Negativen. Der Körper verändert sich alle 7 Jahre. Man sagt, eine Beziehung verändert sich alle 7 Jahre. Auch wir haben uns verändert – doch haben wir uns verändert, weil wir uns momentan im verflixten siebten Jahr unserer Beziehung befinden? Nein. Wir haben uns wegen unserem vergangenen Jahr verändert. Wegen Dingen, die wir gesehen haben. Wegen all den erlebten Abenteuern. Wegen der Welt und dem Geschehen vor Ort. Wir sehen die Welt jetzt mit anderen Augen. Können Dinge besser beurteilen und wissen jetzt endlich wer wir sind. Was wir wollen. Wer oder was für uns eine Priorität hat.

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Unser Flug zurück nach Deutschland

Ja, der Heimflug steht und somit auch das Ende unserer Weltreise. War gar nicht so schwer. Preise verglichen, kurz überlegt „Wann könnte es zeitlich am Besten passen?“, ein Klick auf den Button „Buchen“ und innerhalb weniger Sekunden flatterte auch schon die Bestätigung des Fluges ins Email-Postfach. Zu dem Zeitpunkt saßen wir zusammen mit Vanessa in einer Bar in Phuket. In unserer Hand ein Cocktail, wie sollte es auch anders sein. Noch war das Datum soweit weg und für uns kaum realisierbar.

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Halbzeit — Wie lebt es sich so im Traum?

Der Wecker klingelt. Thommy schaltet ihn schnell aus. Check kurz die Uhrzeit ab. Legt sich wieder hin. Zusammengekullert liegen wir noch ein Weilchen so da — braungebrannt von der Sonne. Die Sonnenstrahlen kann man bereits durch die Jalousienen erahnen. Eigentlich untypisch für uns. Seitdem wir unterwegs sind, sind wir zu richtigen Frühaufstehern geworden. Doch heute haben wir mal keine Lust aufzustehen. Heute bleiben wir liegen, schonen unsere Augen und lassen in Gedanken unsere letzten 6 Monate vor unserem inneren Auge ablaufen. Es ist kaum zu beschreiben, doch wir versuchen mal, dich an unserem aktuellen Kopfkino teilnehmen zu lassen:

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Die zwei Seiten einer Medaille

Wir reisen einmal um die Welt, versuchen die Menschen und deren Kulturen besser kennenzulernen und erleben dabei Tag für Tag die beeindruckensten Dinge. Bei diesem Versuch einen umfassenderen Eindruck von unserer Muttererde zu bekommen, haben wir natürlich nicht nur besonders schöne Dinge erlebt und gesehen, sondern auch wirklich schlimme, traurige. Doch genau das ist unser Plan: Wir wollen nicht nur die bekannten Touriorte abklappern, vielmehr wollen wir ein Teil von dem echten Leben sein! Deshalb beschreiben wir auf unserem Blog nicht nur die tollen Seiten einer Weltreise, nein, wir lassen dich gleichermaßen an den Schattenseiten teilnehmen. Denn genau wie Daheim, gibt es auch im Reisealltag genug Probleme, die es zu meistern gilt.

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Reisesicherheit in Südamerika

Südamerika — dann auch richtig. Wir lassen wirklich nichts aus… Ja, auch wir sind leider den Dieben zum Opfer gefallen und wurden ausgeraubt. Eine unserer schlimmsten Befürchtung hat sich während einer Busfahrt nach Cuenca (Ecuador) abgespielt:

Fast zwei Tage waren wir mit dem Bus unterwegs. Mit kurzen und längeren Zwischenstopps. Ein richtiger Busmarathon von Huaraz nach Cuenca. Unsere letzte Busfahrt für den Tag sollte dann gleichzeitig unser befürchtester Alptraum werden. Wir waren müde — müde von zu viel Schlaf. Doch geschlafen haben wir nicht, höchstens ein bisschen vor uns hingedöst.