Gefühlschaos

Kulturschock Deutschland

Veränderung. Jeder verändert sich im Laufe der Jahre. Einige zum Positiven. Andere zum Negativen. Der Körper verändert sich alle 7 Jahre. Man sagt, eine Beziehung verändert sich alle 7 Jahre. Auch wir haben uns verändert – doch haben wir uns verändert, weil wir uns momentan im verflixten siebten Jahr unserer Beziehung befinden? Nein. Wir haben uns wegen unserem vergangenen Jahr verändert. Wegen Dingen, die wir gesehen haben. Wegen all den erlebten Abenteuern. Wegen der Welt und dem Geschehen vor Ort. Wir sehen die Welt jetzt mit anderen Augen. Können Dinge besser beurteilen und wissen jetzt endlich wer wir sind. Was wir wollen. Wer oder was für uns eine Priorität hat.

Gefühlschaos

Unser Flug zurück nach Deutschland

Ja, der Heimflug steht und somit auch das Ende unserer Weltreise. War gar nicht so schwer. Preise verglichen, kurz überlegt „Wann könnte es zeitlich am Besten passen?“, ein Klick auf den Button „Buchen“ und innerhalb weniger Sekunden flatterte auch schon die Bestätigung des Fluges ins Email-Postfach. Zu dem Zeitpunkt saßen wir zusammen mit Vanessa in einer Bar in Phuket. In unserer Hand ein Cocktail, wie sollte es auch anders sein. Noch war das Datum soweit weg und für uns kaum realisierbar.

Gefühlschaos

Halbzeit — Wie lebt es sich so im Traum?

Der Wecker klingelt. Thommy schaltet ihn schnell aus. Check kurz die Uhrzeit ab. Legt sich wieder hin. Zusammengekullert liegen wir noch ein Weilchen so da — braungebrannt von der Sonne. Die Sonnenstrahlen kann man bereits durch die Jalousienen erahnen. Eigentlich untypisch für uns. Seitdem wir unterwegs sind, sind wir zu richtigen Frühaufstehern geworden. Doch heute haben wir mal keine Lust aufzustehen. Heute bleiben wir liegen, schonen unsere Augen und lassen in Gedanken unsere letzten 6 Monate vor unserem inneren Auge ablaufen. Es ist kaum zu beschreiben, doch wir versuchen mal, dich an unserem aktuellen Kopfkino teilnehmen zu lassen:

Gefühlschaos

Die zwei Seiten einer Medaille

Wir reisen einmal um die Welt, versuchen die Menschen und deren Kulturen besser kennenzulernen und erleben dabei Tag für Tag die beeindruckensten Dinge. Bei diesem Versuch einen umfassenderen Eindruck von unserer Muttererde zu bekommen, haben wir natürlich nicht nur besonders schöne Dinge erlebt und gesehen, sondern auch wirklich schlimme, traurige. Doch genau das ist unser Plan: Wir wollen nicht nur die bekannten Touriorte abklappern, vielmehr wollen wir ein Teil von dem echten Leben sein! Deshalb beschreiben wir auf unserem Blog nicht nur die tollen Seiten einer Weltreise, nein, wir lassen dich gleichermaßen an den Schattenseiten teilnehmen. Denn genau wie Daheim, gibt es auch im Reisealltag genug Probleme, die es zu meistern gilt.

Gefühlschaos

Reisesicherheit in Südamerika

Südamerika — dann auch richtig. Wir lassen wirklich nichts aus… Ja, auch wir sind leider den Dieben zum Opfer gefallen und wurden ausgeraubt. Eine unserer schlimmsten Befürchtung hat sich während einer Busfahrt nach Cuenca (Ecuador) abgespielt:

Fast zwei Tage waren wir mit dem Bus unterwegs. Mit kurzen und längeren Zwischenstopps. Ein richtiger Busmarathon von Huaraz nach Cuenca. Unsere letzte Busfahrt für den Tag sollte dann gleichzeitig unser befürchtester Alptraum werden. Wir waren müde — müde von zu viel Schlaf. Doch geschlafen haben wir nicht, höchstens ein bisschen vor uns hingedöst.

Gefühlschaos

Juhu! Wir gehen auf Weltreise!

Wenn ich daran denke, bekomme ich das Grinsen einfach nicht mehr aus dem Gesicht. Mein Herz macht Luftsprünge und das Kopfkino spielt eine Sonderaufführung nach der Nächsten. ~ Anni ~

Nur noch knapp 100 Tage bis zum großen Trip — wie schnell doch die Zeit vergeht. Das alte Jahr neigt sich dem Ende. Somit nutzen wir die letzten übriggebliebenen Tage, um Revue passieren zu lassen und zum Abschließen. Der erste Gedanke ans neue 2017: Unser Traum von einer Weltreise geht endlich in Erfüllung und aus den bunt gemalten Seifenblasen-Träumen wird Wirklichkeit! Wer hätte das gedacht.

2016 ist für uns gleichermaßen ein bedeutendes Jahr — es ist das Jahr vor der Weltreise. Das Jahr der Vorfreude und das Jahr für erste konkrete Pläne. Als sich die erste Aufregung gelegt hatte, haben wir uns an sehr vielen Abenden, manchmal mit Tee, manchmal mit Wein, Gedanken über das Kommende gemacht. Wir haben uns den Kopf zerbrochen über die Route, das passende Equipment, Versicherungen, Sparmaßnahmen und das Gefühl, wirklich zu Starten und Loszulegen. Und jetzt? Ist es wirklich bald soweit. Wir können es noch nicht fassen.

Die Nervösität steigt mit jedem Tag. Der Countdown zählt runter: 100 Tage. Am 23.Februar 2017 heißt es dann: Raus in die Welt! Und das Beste: Wir nehmen dich mit auf unser Abenteuer! Nämlich jedes noch zu kleinste Detail werden wir hier auf diesem Blog mit dir teilen. Also folge uns auf unserer Reise zum Glück!